#383: 20 Jahre BEST AZUBI – Wie der Wettbewerb Karrieren in der Logistik prägt

Shownotes

[www.verkehrsrundschau-plus.de] /// [www.verkehrsrundschau.de] ///

Redaktioneller Kontakt: deborah.baran@tecvia.com

Sound Effect by Oleg Fedak from Pixabay

Transkript anzeigen

00:00:06: Herzlich

00:00:06: willkommen zu einer neuen Folge von Verkehrsrundschau-Funk, dem Podcast rund um Transport, Logistik und Mobilität.

00:00:13: Mein Name ist Deborah Baran, ich bin Redakteurin der Verkehrsundschau – schön dass Sie wieder mit dabei sind!

00:00:18: Heute möchte ich Ihnen von einem Wettbewerb erzählen, der seit vielen Jahren junger Auszubildender für Speditionen und Logistikkdienstleistungen begleitet, motiviert und sichtbar macht.

00:00:27: Best Azubi.

00:00:30: Ich betreue das Projekt jetzt schon das zweite Jahr in Folge, doch deshalb sprechen wir heute nicht darüber.

00:00:35: Sondern weil es den Wissenswettbewerb schon seit sieben Sieben gibt und damit feiern wir nun da jetzt gerade bis dazu die zwei Tausend siebenundzwanzig läuft deren Sieger und Siegerinnen bei der Verkehrsrundschokala im nächsten Jahr ausgezeichnet werden Das zwanzigste Jubiläum.

00:00:51: Seit Jahrzehnte stellen sich also angehende Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen den Fragen des Weltbewerbs, messen ihr Fachwissen mit anderen Nachwuchskräften.

00:01:04: Doch wie ist die Idee zu Besta Zubi überhaupt entstanden?

00:01:07: Und warum ist der Wettbewerb bis heute wichtig und was nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daraus mit.

00:01:13: Darüber spreche ich zunächst mit meiner Kollegin Eva Hasser, die den Wett Bewerb maßgeblich mit ins Leben gerufen hat.

00:01:19: Anschließend hören wir dann von einem ehemaligen Sieger, der erzählt, wie sein Weg in die Logistik begann, wo er heute ist und welche Rolle Besta-Zubi für ihn gespielt hat.

00:01:29: Fangen wir aber beim Anfang an!

00:01:31: Eva, die Verkehrsrundschau hat zum ersten Mal den Wissenswettbewerb Best Azubi veranstaltet.

00:01:37: Du warst damals in der Redaktion die treibende Kraft dahinter und hast den Wettbewerk auch lange Jahre bis im Jahr- und Jahrzehnte organisiert.

00:01:45: Erzähl

00:01:45: mal wie kam das damals zustande?

00:01:48: Ja, da spielten damals mehrere Gründe mit hinein.

00:01:52: Zum einen wollten wir ja als Verkehrsrundschau auch

00:01:55: jüngere

00:01:56: Leserinnen und Leser für unser Fachmagazin begeistern – also angehende Speditions- und Logistikhaufleute.

00:02:04: Und zum anderen wollten wir mit unserem Wettbewerb auch unseren Teil dazu beitragen, das Berufsbild des Kaufmanns bzw.

00:02:10: der Kaufbau für Speditionen und Logistikdienstleistungen noch attraktiver zu machen weil es damals auch schon einen sehr hohen Fachkräftemangel in den Unternehmen gegeben hat.

00:02:21: Das war also die ursprüngliche Idee hinter Besta Zubi.

00:02:25: Es freut mich schon sehr dass wir jetzt in diesem Jahr mit unserem Witzenwettbewert zwanzigjähriges Jubiläum feiern können.

00:02:33: Und wenn man mal so hochrechnet, dass wir im Schnitt immer über tausend Azubis jedes Jahr hatten.

00:02:39: Die an diesem Wettbewerb mitgemacht haben, haben wir also heute mittlerweile weit über zwanzigtausend junge Menschen für diesen Wettbetrieb begeistert und das macht mich schon etwas stolz.

00:02:50: Das kann es auch wirklich!

00:02:51: Du bist ja wie gesagt von Anfang an mit dabei gewesen?

00:02:54: Wie war das in den ersten Jahren und wie ist das im Vergleich dazu heute?

00:02:59: Naja, das war schon sehr viel anders als heute.

00:03:01: Vor allem war es

00:03:02: sehr viel

00:03:02: papierlastiger als heute.

00:03:04: also zum einen weil die Azubis damals also bis zum Jahr zwei tausend zwanzig jeweils

00:03:09: acht Fragebögen

00:03:11: mit insgesamt achtzig Fragen beantworten mussten Heute sind sie ja jetzt in Anfang Strich nur noch vier frage bürgen und vierzig fragen Und zum anderen, weil wir die Frageböken seinerzeit in unserer Printausgabe veröffentlicht haben.

00:03:24: Online war ja damals noch nicht so verbreitet wie heute und das war vor allem auswertungstechnisch im Nachhinein gesprochen schon sehr viel Arbeit.

00:03:34: also

00:03:35: kannst du dir das mal hochrechnen.

00:03:36: bei tausend Teilnehmern hatten wir insgesamt achttausend fragebögen die wir alle in den ersten jahren händisch ausgewertet haben.

00:03:44: und meine große sorge war auch immer haben wir jeden frag Bogen korrekt ausgewertet oder haben wir womöglich vielleicht sogar eine Antwort falsch gewertet, obwohl sie eigentlich korrekte war.

00:03:55: Und das Schwierigste war dass wir immer unter Zeitdruck standen weil unsere letzte Fragebogen erschien ja jedes mal im Mitte Dezember und Mitte Januar mussten wir alles ausgewerdet haben Weil unsere große Verkehrsrundschau gala immer im Februar stattgefunden hat, wo wir unseren bester Zubis-Sieger ausgezeichnet haben.

00:04:16: Es war ein bisschen tricky aber wir haben es geschafft!

00:04:20: Heute ist das Ganze natürlich schon sehr viel einfacher weil die Azubis die Fragebürgen direkt im Internet ausfüllen können und weil wir die Fragebürgen mittlerweile auch automatisiert auswerten können.

00:04:32: da hilft uns schon die Technik

00:04:34: sehr

00:04:36: Was natürlich auch schön ist, dass wir dank der sozialen Medien und dem Internet mit den Azubis noch sehr viel direkter kommunizieren können als in den Anfangsjahren.

00:04:47: Und was du auch nicht unterschätzen darfst – heute kennt jeder Best-Azube, aber in den ersten Jahren mussten wir natürlich erstmal Best-Zube in den Berufsschulen und auch in den Unternehmen bekannt machen Und dazu habe ich schon sehr, sehr viele Gespräche geführt mit den Unternehmenschefs Ausbildungsleitern aber auch Berufsschullehrern.

00:05:06: Weil wir die ja natürlich alle von unserem Wettbewerb überzeugen wollten.

00:05:09: Du siehst das hat sich schon sehr viel geändert.

00:05:12: nur... Eines hat sich nicht geändert.

00:05:15: Es ist und bleibt schwierig, Fragen für den Wettbewerb zu finden die ein Arzt wie eben nicht gleich über Google oder Chatchibitier fragen kann.

00:05:23: Da gehört jedes Mal viel Gehörnschmeiz dazu.

00:05:26: Oh

00:05:26: ja davon kann ich jetzt auch schon ein Lied singen.

00:05:30: Wieso ist der Wett-Bewerb heute in deinen Augen immer noch wichtig?

00:05:36: Ich würde sogar sagen dass der Wissenswettbewert best dazu heute vielleicht sogar noch wichtiger ist als sieben und zwar aus zwei Gründen.

00:05:46: Erstens mal weil es für angehende Spätitions- und Logistikkaufleute aufgrund der Wirtschaftslage auch immer ein Blick schwieriger wird, ja eine gute Stelle zu finden.

00:05:57: und

00:05:57: wer eben bei Besta Zubi ganz ganz oben auf dem Siegertreppchen steht beweist Engagement und sowas gefällt natürlich auch Arbeitgebern und so gesehen kann man natürlich bei Arbeitgebern mit seinem Sieg bei Basta Zubis Ja, hat man bessere Karten eine gute Stelle zu finden.

00:06:11: Also das ist schon mein großer Vorteil.

00:06:14: und der zweite ist natürlich auch wie du weißt vergeben wir bei unserem Wissenwettbewerb besser dazu an die Speditions- und Logistikunternehmen selbst ein Gütesiegel.

00:06:25: Wir ermitteln ja auf Basis der fünf erfolgreichsten Azubis eines Unternehmens auch den besten Ausbildungsbetrieb, und wer eben als Arbeitgeber bei jungen Leuten pumpten will kann mit diesem Gütesiegel sich erfolgreich von anderen Unternehmen unterscheiden?

00:06:39: Und das ist aus meiner Sicht schon ... Ja, es sind zwei wichtige Gründe warum besser Zubi nach wie vor wichtig ist.

00:06:46: So dann schon letzte Frage was wünscht du dir für Best Azzubi in Zukunft?

00:06:51: Ja also natürlich wünsche ich mir dass unser Wettbewerb Bester Zubih noch viele Jahre angehende Spätitions- und Logistikkaufleute und Sponsoren begeistert und das wir vielleicht den zwanzig Jahren auch unser vierzigjähriges Jubiläum gemeinsam verfeiern können.

00:07:04: Ja, und vor allem wünsche ich mir aber das junge Leute auch in Zukunft Spaß an unseren Aufgaben haben.

00:07:11: Und dass sie sich vor allem die Lust und auch die Hartnäckigkeit bewahren, schwierige Fragen eigenständig zu knacken!

00:07:17: Also ganz ohne ChatGbt und Co.. Das wäre eigentlich tatsächlich mein allergrößter Wunsch, nicht weil ich künstliche Intelligenz ablehne.

00:07:26: Darum geht es mir gar nicht!

00:07:27: Aber wenn man sich immer nur auf Chatibitiv verlässt und im Endeffekt nicht selber dran arbeitet verliert man vielleicht die Lust am Lernen und eigenes Wissen ist aus meiner Sicht so wichtig und das würde ich mir eigentlich tatsächlich wünschen dass das so bleibt.

00:07:44: Das wünsche ich mir auch damit das auch noch ein richtiger Wettbewerb bleibt wo alle Alle mit ihrem Köpfchen einfach gegeneinander antreten, genau.

00:07:52: Okay!

00:07:53: Best Azubi lebt aber nicht nur von den Fragen und dem Wettbewerbsgedanken.

00:07:57: vor allem lebt der Wettbetwerb von den Menschen die darin teilnehmen.

00:08:01: Die allermeisten der ehemaligen Sieger haben ihre Ausbildung längst abgeschlossen und spannende Karrierewege eingeschlagen.

00:08:07: sie alle verbindet die Erfahrung einmal bei best azubi gewesen zu sein.

00:08:11: Ich habe im Vorlauf nun schon mit drei von ihnen gesprochen, um zu hören was aus ihnen so geworden ist und wie sie heute über den Wettbewerb denken.

00:08:20: Zwei Artikel können Sie jetzt schon auf der Verkehrsrundschau-Website jeweils unter dem Titel «Zwanzig Jahre bis er Zubi finden!

00:08:27: Der dritte erscheint morgen, also am Freitag, dem sechste November».

00:08:30: Doch dieser Gesprächspartner hatte auch die Zeit sich heute mit mir ein Podcast zu unterhalten – und zwar handelt es sich um Patrick Lipitz, bester Zubigewinner,

00:08:41: Hi Deborah!

00:08:43: So Patrick, wir haben im Vorfeld ihr schon gesprochen.

00:08:46: Auch dein Weg in die Logistik war wie so oft familiär geprägt.

00:08:49: Dein Großvater und deine Onkel waren Lkw-Fahrer.

00:08:51: Deinen Vater arbeitet als Disponent im gleichen Unternehmen Und nach einem Praktikum hast du dann im Jahr zwei tausend neunzehnt deine Ausbildung bei DAXA im Raum Bodensee begonnen?

00:09:02: Ja, ich habe ja vor Ende des Abiturs von der Praktikung gemacht und dann eben zweitausendneunzehn Nachabitur direkt mit der Ausbildung gestartet Genau.

00:09:12: Und dann hast du anschließend am selben Standort dein duales Studium absolviert, danach bist du als Projektkoordinator eingestiegen und hast schon sehr früh dann übergangsweise die Verantwortung für drei Teams mit insgesamt rund fünfzig Mitarbeitern übernommen.

00:09:27: Das heißt, du hast sehr früh erfahren was dir an Führung gefällt und was du künftig vielleicht anders machen würdest.

00:09:34: Was hast du in diesen fünf Monaten über dich selbst gelernt?

00:09:37: Ich war damals dreiundzwanzig, als ich das Studium beendet hatte.

00:09:42: Und ich glaube es ging keine anderthalb Monate und da habe ich die Möglichkeit bekommen in diese Führungsrolle einzutreten.

00:09:50: Das war muss ich schon sagen ein sehr, wie sagt man?

00:09:54: Sprung ins sehr kalte Wasser auf ganz... unterschiedlichsten Ebenen, also unterschiedlichste Themenbereiche.

00:10:01: Sei es Führung – ich hatte davor noch nie Führungen praktiziert selbst.

00:10:05: Es ist ein Thema im Studium.

00:10:06: aber jetzt dass man dann selber mal führen muss das ist ja doch nochmal was anderes gleichzeitig auch inhaltlich.

00:10:14: Das war Kontaktlogistiklage und da muss ich auch sagen war ich ein Experte.

00:10:21: Aber das ist vielleicht auch schon die erste Erkenntnis aus dem Ganzen.

00:10:24: Man muss nicht immer der Beste sein, man soll vielleicht gar nicht der beste sein in irgendwas

00:10:29: wenn man

00:10:30: so eine Rolle übernehmen will weil es letztendlich darauf ankommt dass ich die Leute habe, die die Dinge wissen, die ich dann auch fragen kann.

00:10:38: Und auf der anderen Seite blickt man natürlich mit einer anderen Brille drauf, wenn man hier nicht jetzt der vom Fach ist.

00:10:44: Wenn man das so sagen möchte aber zum Anderen kann ja auch einfach Sachen mal ausprobieren und sowohl dann noch irgendwann mein Ansatz weil mir ist nichts anderes übrig geblieben als die Leute zu fragen und Dinge einfach mal auszuprobieren.

00:10:55: Und eine Sache muss ich noch dazu sagen Ich war ja wie gesagt dreiundzwanzig Jahre alt also nicht unwesentlicher.

00:11:02: Teil der Mitarbeiter meiner Kollegen waren teilweise doppelt so alt wie ich.

00:11:07: Ich war ja auch in dem Lager Azubi, du warst Student und plötzlich war ich zwei Ebenen darüber.

00:11:13: also es war echt nicht ganz so einfach auf einer sozialen Ebene, wie das funktioniert Und es gibt eine Geschichte da haben wir im Prinzip das was ich meiner Bachelorarbeit geschrieben habe, wo man dann in der Praxis einfach mal probiert und nach zwei Monaten kam denn eben einer dieser Erfahrenden Mitarbeiter zu mir und hat gesagt, Patrick als du das damals gesagt hast.

00:11:35: Ich habe echt am Zweifeln und ich hab echt nicht geglaubt dass es funktioniert.

00:11:38: aber tatsächlich muss ich dir heute heute zugeben Es hat geklappt ja Und das war dann so ein ganz cooler Moment der wir bis heute noch geblieben ist.

00:11:48: Also es klingt nach einer guten Zeit, trotzdem hast du dann nach sieben Jahren bei DAXA das Unternehmen vor Kurzem verlassen.

00:11:55: Erzähl doch mal wie's dazu kam und auch was du gerade machst wo du grade bist und wieso du diese Veränderung machen wolltest?

00:12:02: Also eben nach der Führungsposition bin ich da wieder zurückgekommen als Projektkoordinator.

00:12:08: also ich war jetzt insgesamt zwei Jahre dann beim letzten Arbeitgeber und hab dann einfach in der Zeit einen Wunsch entwickelt mich einfach noch weiter zu entwickeln.

00:12:17: Ich glaube eintreibender Faktor, muss ich schon sagen war die Entwicklung mit AI.

00:12:22: Weil es einfach super schnell geht und das Gefühl gehabt hat, kriege ich verpasst hier gerade was?

00:12:26: Also ein bisschen FOMO der da gekickt hat und dann habe ich überlegt okay was könnten wir nicht machen?

00:12:32: soll es im Masterstudium sein oder welche Möglichkeiten gibt's noch?

00:12:37: Und bin ich dann über die Fortitude-School gestoßen.

00:12:40: Fortitude School, ganz kurz!

00:12:43: Es ist eine Schule, kostenlose IT-Schule wenn man es so nennen will.

00:12:48: und um mich jetzt endlich mal auf deine Frage zu antworten... Ich bin gerade in Guatemala und bereite mich genau an diese Schule vor.

00:12:58: Die geht im Januar los und gleichzeitig noch ein bisschen habe ich Anfangswansch gelernt gehabt hatte Unterricht.

00:13:06: Ich bin ein guter Maler.

00:13:08: Okay, aber das heißt dein nächster Schritt ist dann die Schule?

00:13:13: Hast du damit mit der Logistik abgeschlossen oder glaubst du, Du wirst die Verknüpfung zur Logistikauch in Zukunft wieder suchen?

00:13:24: Gute Frage!

00:13:24: Ich kann es heute natürlich nicht sagen was den Film vor zehn Jahren ist Aber ich halte mir das natürlich schon offen, dass ich nachher diese Brücke bauen kann zwischen der technischen Seite und Ich sag mal, Business-Zeit, Logistik.

00:13:38: Und da verbietet natürlich auch immer wieder sagen ... ich seh das jetzt in Zentralamerika.

00:13:44: Da ist natürlich Deutschland.

00:13:45: Also haben wir natürlich unfassbare Chancen mit Deutschland.

00:13:50: Ich halte mir das durchaus offen.

00:13:52: Ich hab aber mir schon gesagt, ich muss einfach einen Deep Dive auch in den anderen Themenbereich machen.

00:13:57: Einfach mich ein bisschen weiter fächern wieder und

00:14:01: genau.

00:14:02: Das heißt, du bist da offen für wohin auch immer dein Weg dich dann führt?

00:14:06: Absolut richtig.

00:14:08: Okay!

00:14:08: Dann gehen wir aber mal zurück in deine Vergangenheit Denn Du hast bei BESDA ZUBI- Twenty-One gewonnen Nachdem Du bereits im Jahr zuvor teilgenommen hattest.

00:14:18: An was kannst Du Dich denn noch erinnern?

00:14:20: Also was ist hängen geblieben?

00:14:23: Also einiges Ich weiß noch als... Was war das?

00:14:26: ... Twenty oder twenty-oneundzwanzig Weiß ich jetzt gar nicht mehr, ist hier West dazu wie zwanzig-einundzwanzig?

00:14:32: Immer fürs Jahr vorher.

00:14:33: Genau also es läuft zwei tausendzwanziger und wird dann bei der Gala zweitausendzehnundzwanzig ausgezeichnet.

00:14:41: Also ich weiß noch, das war irgendwie im Juni oder so in den Sommer auf jeden Fall.

00:14:44: Es war unfassbar warm.

00:14:46: und nee, muss sagen, ich wäre unfassberaufgeregt hat wahrscheinlich auch noch beigetragen zu dem warmen Wetter dann auch noch nicht verunfassbar aufgeregt.

00:14:53: Das war für mich das erste Mal eine Art von Veranstaltung.

00:14:57: Ja, man muss ja auch sagen, wir wussten zu dem Zeitpunkt als die Veranstaltung gestartet ist, wo es mehr noch nicht mehr welchen Platz erreicht hat.

00:15:06: Und ich saß dann eben mit den Kollegen von der Geistgub und von Kühn-Nagel aus Janantisch.

00:15:12: Super, super liebe Menschen!

00:15:14: Ich kann mich ehrlich gesagt an den Inhalt des Abends gar nicht mehr so intensiv erinnern.

00:15:19: Wahrscheinlich wurde von der Nervosität ein bisschen getüngt.

00:15:23: Ich weiß dann noch eben, dass es in die Preisverleihung ging und dass ich da nochmal mehr aufgewägt war.

00:15:30: War aber auch super schön, super spannend das direkt damit zu erleben.

00:15:34: Es war ja Covid muss man einfach noch dazu sagen oder es war kurz nach Covid.

00:15:37: Ich weiß noch wir hatten einen schönen Abend noch ausgelingen lassen eine Terrasse vom Bayerischen Hof über den Dächern im Konzinkt von München echt schön Und waren dann auch mit der Gruppe noch, die mit mir am Tisch waren.

00:15:48: Also die Kollegin von Gais und Kinder Nagel war man dann in München ein bisschen am Umschländern.

00:15:54: War eine echt schöne Erinnerung!

00:15:55: Und erinnerst du dich auch an den Wettbewerb selbst?

00:15:58: Also an die Phasen und wie es dir da so ging?

00:16:01: Ja durchaus.

00:16:02: also ich glaube das waren ja fünf oder sechs Fragebögen und ich habe noch die Nachmittage im Kopf, an denen ich mich dann einfach mal hingesetzt hab Dinger durchgearbeitet und mit Quellen.

00:16:16: Ich hatte ein Wortdokument auf der anderen Seite, die Fragebögen auf der andere Seite und hab dann die Fragen wirklich mit Quellens versucht zu belegen einfach um sicherzustellen, dass ist doch was?

00:16:27: Ja natürlich, wir hatten muss man auch dazu sagen und da bin ich auch sehr dankbar.

00:16:31: Wir wurden daher durch unseren Betrieb, also noch einen besten Arbeitgeber, per Tag.

00:16:35: zwar wurden wir da echt darauf hingewiesen.

00:16:38: Da gibt es diesen Wettbewerb, nehmt doch Teils wäre doch cool Und da bin ich auch dankbar dafür.

00:16:43: Eben, ich hatte ihn ja davor ja auch schon teilgenommen zum Aufwärmen.

00:16:50: Das war dann auch schön.

00:16:51: Da sind alle Azubis im Prinzip zusammengekommen und haben mal über die Fragen sprechen können.

00:17:00: War dann auch ganz schöner Austausch.

00:17:03: Wir haben ja zuvor schon gesprochen.

00:17:05: Da hast du mir gesagt, dass ein Thema das dir besonders wichtig ist die Förderung von jungen Menschen ist gerade auch im Betrieb und da hast du gesagt, auszubildende nicht kleingehalten werden sollen und Unternehmen viel von ihren Ideen sowie ihrem Umgang mit neuen Technologien lernen können.

00:17:22: was müsste sich dafür im Arbeitsalltag verändern?

00:17:26: Dass das wirklich so umgesetzt werden

00:17:28: kann.

00:17:30: Zum einen ist es ja so, dass wir Menschen oder unsere Motivation davon profitiert.

00:17:37: Wenn wir unsere Ideen einbringen können also mitgestalten können finde ich das Wort gut gestalten und man dann auch sieht, dass am Ende des Tages da auch was von umgesetzt wird.

00:17:49: Das hat jetzt erstmal allgemein gesprochen.

00:17:51: Ich glaube sehr wichtig dass wir alle und da rede ich auch nicht nur von der Zubis, sondern wirklich von allen Mitarbeitern.

00:17:58: Dass man versucht die in die Gestaltungsprozesse im Veränderungsprozess einfach mit einzubeziehen weil man dann ja auch den Vorteil hat das wenn ich meine Kollegen mit einbeziehe dass sie die Veränderungen schon viel mehr tragen, wie wenn Sie daran nicht mitteilen.

00:18:16: Weil sich jeder dann auch wieder, also selbst wiederfindet in der Bestaltung oder in dem Ergebnis besser gesagt.

00:18:24: Stimmt.

00:18:24: Um jetzt aber zurückzukommen zu deiner Frage was wir noch machen?

00:18:28: Ich glaube es gibt ja auch einige Sachen.

00:18:29: Ich weiß bei meinem letzten Arbeitgeber war Dachster da gab's so ein Reversed Mentoring Programm das ich sehr spannend finde.

00:18:37: Reversed Mentoring heißt im Prinzip, wir haben unsere erfahrene Mitarbeiter und dann haben wir die anderen Seite einen jüngeren Mitarbeiter der mit den Technologien vielleicht besser vertraut ist.

00:18:49: Und dadurch entsteht ja eine Win-Win Situation im Endeffekt auf beiden Seiten, dass da einfach ein Austausch gibt.

00:18:54: Ich weiß bei uns hatten damals Tool Unternehmen das heißt SMAPONE.

00:19:00: Da gab es irgendwann SMAP ONE Trainee Programme also genau für Auszubildende.

00:19:06: Mein Team und ich haben gesagt, lasst uns doch mal unsere Azuis fragen ob die Lust drauf hatten.

00:19:11: Und das heißt wir sind dann mit unseren Auszubildenden ins Gespräch.

00:19:15: Die haben das Programm gemacht zur Hälfte, da haben wir alle zusammengetrommelt, haben gesagt so wo steht er denn jetzt?

00:19:20: Wo gibt es Probleme, wo gibt's Themen?

00:19:22: Dann hat man ein Use Case in der Qualitätsmanagement.

00:19:26: Wie gesagt, hier gibt´s ein Thema, hier haben wir physische Dokumente geht einfach mal drauf los prüft jetzt mal, was sind eigentlich die Schritte?

00:19:35: Die wir jetzt gehen müssen um so ein Thema anzugehen.

00:19:38: Und das Feedback war dann echt cool, was wir danach bekommen haben weil eben sie gemerkt haben Sie können selbst in Anführungszeichen nur als Auszubildende schon in neuen Prozessen denken oder die bisherigen Prozesse überdenken wo man einfach sagt ich habe hier mal eine technische Lösung und wie wäre es eigentlich wenn wir diesen älteren Prozess unändern und ich glaube es löst einfach so ne Kreativität aus.

00:20:03: Und ja, auch in Selbstvertrauen, weil wir das den Jahr noch offen sagen.

00:20:08: Hey, probier jetzt aus!

00:20:10: Das war echt ein cooles Programm muss ich sagen, eine coole Möglichkeit.

00:20:14: Letztendlich heißt es Einbeziehen in die bereits stattfindenden Gestaltungsprozesse oder Veränderungsprozesse?

00:20:21: Genau.

00:20:22: Okay, doch ach ich finde es immer schön mit dir zu sprechen aber jetzt mit Blick auf die Uhr müssen wir leider zum Ende kommen.

00:20:30: Deswegen danke dass du dir die Zeit genommen hast und hier uns im Podcast mal besucht hast.

00:20:35: Vielen lieben Dank Webera.

00:20:37: für mich war das ja heute auch das erste Mal bei dem Podcast teilzunehmen.

00:20:41: deswegen vielen dank für die Möglichkeit und insgesamt für unseren Kontakt.

00:20:46: Danke auch dir!

00:20:47: Und dann noch viel Spaß in Guatemala.

00:20:51: Was bleibt nun nach diesen Gesprächen?

00:20:53: Besta Zubi ist weit mehr als ein Wissenswettbewerb.

00:20:56: Er ist eine Bühne für Nachwuchskräfte, eine Möglichkeit Engagement sichtbar zu machen und ein Zeichen dafür wie wichtig Ausbildung für die Zukunft der Logistikbranche ist.

00:21:06: Die Geschichten der ehemaligen Teilnehmenden zeigen das aus auszubildenden Führungskräften und Gestalter der Branche werden können – und vielleicht beginnt genau dieser Weg für manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Anmeldung zum Besta-Zubi-Wettbewerk!

00:21:20: Die ersten zwei Runden sind schon online und ihr Azubis oder falls Sie Logistik-Azubis kennen, sie können sich bis zum dritten Dezember noch anmelden und mitmachen.

00:21:30: Der erste Platz wird immerhin mit fünftausend Euro belohnt – der zweite mit drei tausend und der dritte mit zweitausend EUR.

00:21:37: An dieser Stelle gilt der Dank unseren Sponsoren!

00:21:39: Neben dem Hauptsponsor Kravak unterstützen die Spedition Ansorge, Reba-Logistik, Speditionsflaum und der Bundesverband Möbelspedition & Logistik – Die Arme den diesjährigen Wettbewerb.

00:21:50: Zudem werden weitere klasse Preise unter den Teilnehmenden verlust.

00:21:53: Alle Infos finden Sie unter bestazubi.verkehrsrundschau.de.

00:21:57: Es lohnt sich auf jeden Fall mitzumachen!

00:21:59: Denn wie sie in einem der zwanzig Jahre Best Azubi Artikel lesen können?

00:22:03: Man kann dort nichts verlieren, man kann nur gewinnen.

00:22:07: So, nun nochmal Danke an meine Gesprächspartner und auch an Sie fürs Einschalten und fürs Zuhören.

00:22:13: Wir hören uns dann nächste Woche wieder – bis dahin!

00:22:16: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.